HPV / HPR
Heilpädagogisches Voltigieren / Heilpädagogisches Reiten Unter dem Begriff HPV/HPR werden pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und und sozio-integrative Angebote mit Hilfe des Pferdes bei Kindern und Erwachsenen mit verschiedenen Behinderungen und Störungen zusammengefasst.Zielgruppen für das HPV/HPR sind demnach Personen mit
- Sprachauffälligkeiten oder Sprachbehinderungen
- Lernbehinderungen
- Geistige und körperliche Behinderungen
- Verhaltensauffälligkeiten
- Wahrnehmungsproblemen
- Leseprobleme und oder Rechtschreibschwierigkeiten
- Allgemeine Schulprobleme
Dabei steht nicht die reitsportliche Ausbildung, sondern die individuelle Förderung über das Medium Pferd im Vordergrund.
Nach Hippokrates sind die Wirkungen des Reitens als wohltuend und heilend hervorgehoben worden. Das sich vorwärts bewegende Pferd trägt, schaukelt, wiegt, wärmt, atmet, vermittelt Rhythmus, beschleunigt und hält inne.
So lassen sich beim HPV/HPR z. B. Vertrauen, Selbstwertgefühl, Konzentration, richtige Selbsteinschätzung, Frustrationstoleranz auf- und Ängste abbauen. Die vorhandene Triade zwischen Kind, Pferd, Therapeut bietet Möglichkeiten, die herkömmliche Therapieformen in dieser Weise nicht leisten können. Der Mensch wird also beim HPV/HPR ganzheitlich angesprochen; körperlich, emotional, geistig und sozial (Deutsches Kuratorium für therapeutisches Reiten e.V.).

